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Web.de

Dieser Artikel befasst sich mit der Spamabwehr bei dem Mailprovider web.de.

Web.de ist ein Freemail-Provider. Das Einrichten eines Mailkontos dort ist kostenlos. Der Service wird, wie bei anderen Freemail-Providern auch, mit Werbebannern auf der Web.de-Homepage etc. finanziert. Web.de behandelt jedoch die persönlichen Daten vertraulich, es werden keine Informationen an Werbepartner ohne Einverständnis weitergegeben.

Tatsächlich kann beobachtet werden, dass ein dort eingerichteter Account bei sparsamer Weitergabe der Mailaddresse seitens des Nutzers relativ spamfrei bleibt. Wird jedoch die Mailaddresse an viele unterschiedliche Stellen preisgegeben, muss in jedem Fall, wie bei jedem anderen Mailprovider auch, mit einer erhöhten Spambelastung des Accounts gerechnet werden.

In diesem Fall greift der gute und effektive Spamschutz von web.de.

Man geht einen dreigeteilten Weg. Der Accountnutzer kann selbständig eine sogenannte "whitelist" führen. Das ist eine Liste mit persönlichen Kommunikationspartnern, deren Addressen in einer persönlichen Liste geführt werden. Mails von diesen Partnern landen immer automatisch im Posteingang. Dadurch wird zu 100% sichergestellt, dass Mails von Freunden oder Geschäftspartnern niemals falsch positiv auf "Spam" gefiltert werden.

Der zweite Pfad besteht in einem separaten Ordner namens "Unbekannt". Dorthin werden alle Mails von unbekannten Absendern verfrachtet, die der web.de-Spamfilter zwischen 0% und 75% Wahrscheinlichkeit als Spam klassifiziert hat. Dabei werden die Mails dort nach Spamwahrscheinlichkeit sortiert und farblich gekennzeichnet; Mails mit hoher Spamwahrscheinlichkeit erscheinen organge bis rot. Dadurch kann der Nutzer auch in diesem Fach eine gute Übersicht behalten.

Der dritte Pfad besteht im Ordner namens "Unerwünscht". Dort landen alle Mails, die der web.de-Spamfilter mit mehr als 75%-Wahrscheinlichkeit als Spam klassifiziert hat. Die Mails verbleiben dort für 14 Tage und werden anschließend automatisch gelöscht. Daher sollte dieser Ordner in größeren Abständen auf Mails durchgesehen werden, die falsch als Spam sortiert wurden. Was jedoch in der Praxis nur sehr selten vorkommen wird.

Der Anwender kann im Ordner "Unerwünscht" in den "Ordnereinstellungen" unter "Regeln" selbst neue Filterregeln in Form von "bad words" (Schlüsselwörtern) festlegen.

Wird der POP3-Account mit einem clientseitigen Mailprogramm (Outlook, Thunderbird, Pegasus, Eudora...) direkt vom PC abgerufen, werden zunächst nur die Mails aus dem Posteingang geladen, nicht jedoch aus dem "Unbekannt"- bzw. "Unerwünscht"- Ordner.

Alles in allem kann der Spamschutz bei web.de als sehr komfortabel und effektiv betrachtet werden.




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Diese Seite wurde zuletzt am 24. September 2009 um 23:12 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 4.744-mal abgerufen.
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